Biochemie · Nomenklatur · 5 Min. Lesezeit

Coenzym-Formen entschlüsseln: Wie Sie bioaktive Vitamine auf dem Etikett finden

Viele Vitamine müssen im Körper erst unter hohem Energieaufwand in ihre aktive Arbeitsform (Coenzym) umgebaut werden. KERNHAIN setzt direkt auf die körperidentischen Endstufen. Hier erklären wir, wie diese bioaktiven Formen auf der Zutatenliste genau bezeichnet werden und woran Sie Präparate mit sofortiger Zellwirksamkeit erkennen.

1. Vitamin B12: Methylcobalamin statt Cyanocobalamin

Billige Präparate nutzen häufig Cyanocobalamin – eine synthetische Form, bei der das Vitamin an ein Cyanid-Molekül gekoppelt ist. Hochwertige Reinsubstanzen deklarieren 'Methylcobalamin' oder 'Adenosylcobalamin', welche direkt für den Nerven- und Zellstoffwechsel zur Verfügung stehen.

2. Folsäure: L-5-Methyltetrahydrofolat (5-MTHF)

Rund die Hälfte aller Menschen verfügt über eine genetische Enzymvariante (MTHFR-Polymorphismus), die synthetische Pteroylmonoglutaminsäure nur unzureichend aktivieren kann. Ein Etikett mit 'L-Methylfolat' garantiert eine direkte Verwertbarkeit für jeden Stoffwechseltyp.

3. Vitamin B6: Pyridoxal-5-Phosphat (P-5-P)

Statt Pyridoxin-Hydrochlorid enthält ein Premium-Produkt 'Pyridoxal-5-Phosphat'. Dies ist die stoffwechselaktive Coenzym-Form, die ohne vorherige Umwandlung in der Leber enzymatisch aktiv wird.

KERNHAIN Coenzym-Kompass:

Suchen Sie auf der Zutatenliste gezielt nach Begriffen wie 'Methylcobalamin', '5-MTHF' und 'Pyridoxal-5-Phosphat' für maximale zelluläre Bioaktivität.

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